Die Waldorfschule unterhält drei Bildungspartnerschaften:

 

Samariterstiftung

 

hofer mechatronik

 

Hauber Gruppe

 

Luisa Cerano

 

Sporlastic

 

 

Die Hauber-Gruppe mit den Firmen Luisa Cerano GmbH und Sporlastic GmbH werden Bildungspartner der Rudolf Steiner Schule Nürtingen

Zwei Unternehmen der Haubergruppe, die in Nürtingen ansässige Luisa Cerano GmbH und die Firma Sporlastic GmbH schlossen am 28. April 2016 eine neue Bildungspartnerschaft mit der Rudolf Steiner Schule Nürtingen. Im Rahmen der Partnerschaft werden die Firmen zum einen bei der Berufsorientierungswoche der Rudolf Steiner Schule, die einmal im Jahr für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe angeboten wird, teilnehmen. Zum anderen besuchen die Jugendlichen beide Firmen, nehmen an Bewerbungstrainings teil und werden im Rahmen des Girls-/Boys-Day eingebunden. Firmenführungen und Praktika gehören ebenso zum Bestandteil der Vereinbarungen, die zum Ziel haben Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben praxisnah vorzubereiten.

Bildungspartner

Partnerschaft besiegelt - Nürtinger Zeitung,14.01.2012

Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen kooperiert mit Hofer Mechatronic

NÜRTINGEN (pm). Die Firma Hofer Mechatronic und die Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen haben kürzlich eine Bildungspartnerschaft geschlossen. Die gemeinsame Initiative soll es der Rudolf-Steiner-Schule ermöglichen, die Schüler besser als bisher auf das Berufsleben vorzubereiten.

Bewerbungstrainings, Betriebsbesichtigungen, Vorträge von Auszubildenden oder Berufspraktika sollen ein umfassendes Bild des modernen Berufsalltags vermitteln. Das Unternehmen wiederum möchte die Schüler für technische, wissenschaftliche und kaufmännische Zusammenhänge begeistern. Vielleicht werden sogar junge Menschen für eine spätere Mitarbeit im Unternehmen gewonnen. „Eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Schule ist eine Chance, von der alle profitieren können“, so Karl-Friedrich Zirkler, Geschäftsführer der Rudolf-Steiner-Schule: „Wir freuen uns, mit Hofer Mechatronic aus Oberboihingen einen aufgeschlossenen und engagierten Partner gefunden zu haben.“

Der Knoten ist geknüpft

Neue Bildungspartnerschaft zwischen der Nürtinger Rudolf Steiner Schule und der Samariterstiftung

Die Dienststellenleiterin Margrit Vollmer-Hermann und der Geschäftsführer der Rudolf Steiner Schule Karl-Friedrich Zirkler unterzeichnen die Bildungspartnerschaft

Soziale Kompetenzen im Umgang mit ganz unterschiedlichen Menschen sind heute in vielen Berufen eine wichtige Grundlage. Meist herrscht zwischen den Generationen eine große Unsicherheit. Oder gar, wenn es um Menschen mit Demenz geht. Wie kann das besser geübt werden als in der ganz praktischen Begegnung? Zugleich haben Jugendliche kaum oder oft falsche Vorstellungen zu den Berufsbildern in der Altenpflege. Die Bildungspartnerschaften haben zum Ziel, den Jugendlichen ein großes Maß an Sicherheit bei der Berufswahl zu geben. 

Die Rudolf Steiner Schule ist jetzt neben der Ersbergschule die zweite Schule, mit der die Samariterstiftung in Nürtingen eine Bildungspartnerschaft abgeschlossen hat. 

Regelmäßig mittwochs besuchen je sechs Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule der achten Klasse Bewohnerinnen und Bewohner im Dr.-Vöhringer-Heim, spielen oder gehen spazieren mit ihnen oder lesen ihnen vor. Dabei ist das halbe Dutzend stets von einer Fachkraft begleitet, die ihnen Anleitungen gibt, wie beispielsweise der Umgang mit demenziell erkrankten Menschen richtig ist. Fünf bis sechs Mal treffen sich Besucher und Bewohner, dann kommt die nächste Gruppe. „Es entsteht immer eine persönliche Bindung“, erzählt Elke Kima, Dipl. Kunsttherapeutin und Projektbegleiterin in der Samariterstiftung. 

In diese Fußstapfen treten jetzt auch die Schüler der Rudolf Steiner Schule. Vor allem die Gartenbau AG wird sich aktiv im Dr.-Vöhringer-Heim um die Bepflanzung und Pflege des Demenzgartens kümmern. Sie wollen mit Bewohnerinnen und Bewohnern pflanzen, jäten oder gießen. „Wir sind sehr froh, dass wir die Samariterstiftung haben“, sagt Karl-Friedrich Zirkler, Geschäftsführer der Rudolf Steiner Schule, „so können die Schülerinnen und Schüler auch soziale Berufe direkt kennenlernen.“ Ihm ist es sehr wichtig, dass die Jugendlichen sehr frühzeitig in die Berufswelt schnuppern können. Selbst wenn die schlussendliche Berufswahl dann nicht sozial ausfällt ist doch eine Sicherheit im Umgang mit alten Menschen erworben, die auch im eigenen Umfeld hilft. Darüber hinaus tragen die Schüler auch zur kulturellen Vielfalt bei. So ist eine Aufführung von Teilen des Musical „Mamma Mia“ geplant. Die Jahresarbeiten an der Schule können so in den nächsten Jahren ein noch breiteres Publikum finden.